Tipps für den Onlinegang
Tipps für die bestehende Site
Mitarbeiterprofile für Ihre Internetabteilung
Unabhängig von den speziellen Aufgaben Ihrer (künftigen) Mitarbeiter, sollten Sie diese (auch) nach den folgenden Gesichtspunkten auswählen:
Internetkenntnisse sind ein Muss!
Alle Mitarbeiter Ihrer Internetabteilung sollten sich im Internet auskennen, wenn möglich im Internet "zu Hause sein". (Lachen Sie nicht, es gibt genügend gegenteilige Beispiele). Leute, die noch nie "einen Browser" geöffnet haben, noch nie "gesurft" sind, sollten in dieser Abteilung nichts verloren haben. Sie brauchen Leute, die zumindest einmal etwas übers Internet bestellt haben, die wissen, wie sie zu Informationen im Netz gelangen und wie man im und übers Web kommuniziert - solche, deren Interneterfahrung ausschliesslich aus chatten und sms-en besteht, benötigen Sie hingegen auch nicht.
Sie brauchen Experten, aber keine Fachtrottel.
Wählen Sie Mitarbeiter, deren Interessen und Erfahrungen nicht bloß auf einen Bereich beschränkt sind. Eine gute Allgemeinbildung, eine gesunde Portion Neugierde, eine hohe Lernbereitschaft und Flexibilität sollte jeder der Mitarbeiter haben; das Internet entwickelt sich ständig und somit wandeln sich auch die Anforderungen an Ihre Website.
Freilich sollte jeder für seinen speziellen Aufgabebereich ein Experte sein. Aber nicht jeder Mitarbeiter in Ihrer Internetabteilung muss ein Informatik- oder BWL-Studium absolviert haben – ausgenommen diese Abteilung soll nur wissenschaftliche Arbeiten produzieren. (BTW: Ein akademischer Grad bedeutet nicht unbedingt und automatisch einen hohen Wissenstand des Absolventen. Fragen Sie Ihren Bewerber z.B. nach seiner Lieblingsfachlektüre o.ä.. Ich kenne genug Akademiker, deren schwerste Aufgabe es bei der Diplomprüfung war, die Institutsbibliothek zu finden).
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Jedes "Gramm" Wissen, Ausbildung und Erfahrung sollte ein willkommenes Plus sein.
Kommunikation
Gerade der Internetbereich muss firmenintern viel kommunizieren. Wenn Ihre Internetabteilung nicht in der Lage ist reibungslos mit (all) den anderen Abteilungen Ihrer Firma zusammenzuarbeiten, muss sie scheitern. Und damit auch Ihr Webauftritt. Denn der sollte ja für Ihre Firma tätig sein und nicht für ein paar Leute aus Ihrer Firma. Egal wie gut strukturiert und organisiert Ihre firmeninternen Abläufe sind, es wird immer wieder vorkommen, dass eine rasche und vielleicht unkonventionelle Reaktion erforderlich sein wird. Wenn etwas falsch, kaputt oder unaktuell ist, ist es gerade im schnelllebigen Internet erforderlich, den Fehler rasch zu beseitigen. Folglich brauchen Sie Menschen, die "mit anderen können".
Teamspieler
Es gibt immer viel zu tun (am besten bis gestern) und zu wenig Leute. Damit Ihre Abteilung dennoch in der Lage ist, die ihr anvertrauten Aufgaben zu erledigen statt in heillosen Streitereien (unter Experten) unterzugehen, benötigen Sie Mitarbeiter, die ...
- teamfähig sind
- keine Angst vor Problemen haben
- belastbar sind
- selbstständig und zielorientiert arbeiten
Sicher nicht brauchen Sie ...
- Mitarbeiter, die im stillen Kämmerchen ihren Sessel warmhalten und auf formelle Aufträge warten.
- Egomanen, die nur nach Möglichkeiten der Selbstverwirklichung suchen.
- Mitarbeiter, die zwar alle Informationen wie ein Schwamm aufsaugen, aber nichts weitergeben.
- Einzelkämpfer, die alles auf eigene Faust durchboxen wollen.
- Besserwisser, die zu keinem vernüftigen Dialog fähig sind.
- Schwätzer, die an Besprechungen nicht zweckorientiert teilnehmen, sondern um zu reden und Kaffee zu trinken.
- Dampfplauderer, die eine Menge Zusagen machen und ebensoviele Erklärungen finden, weshalb sie diese nicht einhalten konnten.
- Kommunikationsverweigerer, denen bereits der Gedanke an jede Art von Gedankenaustausch, Absprache und Koordination, schlimmste Alpträume bereitet.
- Chaoten, für die Uhren zweckfreie Accessoires sind und jegliche Vereinbarung Ihre (künstlerische) Freiheit beleidigt.
- Karrieristen, die sich nicht der Firma, der Abteilung und den Teams verpflichtet fühlen, sondern nur ihren eigenen Renommee und Vorteil.
- Mitarbeiter, die – selbst wenn Not am Mann ist – nur Tätigkeiten verrichten, die eindeutig im Dienstvertrag festgehalten sind, und auch sonst Unerledigtes lieber übersehen.
- Mitarbeiter, die täglich die letzten Sekunden der Arbeitszeit runterzählen, um dann jegliche Arbeit fallen zu lassen.
