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Allgemeines zum (qualifizierten) Personal

Zum Schluss noch ein paar allgemeine Tipps zum Thema Mitarbeiter (im Onlinebereich):

Arbeitszeiten

Bei aller Freude an der Arbeit (und eventuellen Prämien o.a. Zuwendungen) wollen und brauchen Ihre Mitarbeiter auch Zeit zum Regenerieren, Geld ausgeben und für ihre Familien. Haben Sie diese Zeit über einen längeren Zeitraum hinaus nicht, werden Sie aus Müdigkeit fehlerhafte Arbeit leisten, krankheitsanfälliger werden und ihre privaten und persönlichen Probleme in die Arbeit mitbringen. Abgesehen von allen sozialen Aspekten und humanistischen Werten kostet das dann der Firma Geld.

Sorgen Sie daher nach stürmischen Zeiten (z.B. nach Fertigstellung größerer Projekte) rechtzeitig für eine Regenerations- und Konsolidierungsphase, in denen Ihre Mitarbeiter wieder zu einem gewohnten Tagesrhythmus finden, das vernachlässigte „Daily-Business“ aufarbeiten und gegebenenfalls „kleinere Baustellen“ schliessen können.
Aus dem selben Grund sollten Sie auch dauerhaft übermotivierte Mitarbeiter bremsen. Wenn jemand ständig für zwei arbeitet, fehlen Ihnen auch zwei Personen, wenn dieser Mitarbeiter ausfällt.

Zielvorgaben

Wenn der Mitarbeiter am Ende des Arbeitstages nicht weiss, ob er mit seiner Leistung zufrieden sein darf, demotiviert ihn das auf Dauer. Genaue Zielvorgaben helfen Ihnen und dem Mitarbeiter die anfallende Arbeit zu priorisieren und das "Abgearbeitete" (so richtig) zu schätzen.

Halten Sie die, mit deren Leistung Sie zufrieden sind!

Nachdem Sie Ihre Mitarbeiter gesucht und eingeschult haben, sollten Sie auch versuchen, diese Leute zu halten – sofern Sie mit ihnen zufrieden sind.
Selbstverständlich sollte jeder Firmenmitarbeiter – auch Sie – ersetzbar sein; immerhin muss die Firma mit Urlaubs-, Krankheits- oder gar Todesfällen fertig werden. Und den Wechsel von Mitarbeitern werden Sie auch nicht verhindern können.

Dennoch bedeutet jeder „Weggang“ eine Lücke, die – zum Teil mühsam – geschlossen werden muss. (Andernfalls brauchen Sie keinen Ersatz.) D.h.: Überstunden für die Mitarbeiter, die für den Ausfall nebenbei einspringen müssen, Personalvermittlungskosten, Zeit für Jobprofile – die Sie spätestens jetzt aktualisieren sollten – und Bewerbungsgespräche. Darüberhinaus benötigt die/der Neue Zeit (auch der anderen) zum Kennenlernen und Einarbeiten.

Mit jedem „Weggang“ verläßt freilich auch Wissen (um Interna) das Firmengebäude. Gegen ein vernüftiges Maß an Personalwechsel ist absolut nichts einzuwenden; es gibt kaum mehr jemanden (in der Privatwirtschaft), der sein gesamtes Arbeitsleben in ein und derselben Firma verbringt.
Doch steigt die Zahl der „Abgänge“ überdurchschnittlich (womöglich auch noch in einer kritischen Situation), sinkt die interne Stimmung und die restlichen Mitarbeiter beginnen sich nach Alternativen umzusehen.
Wieviele „Abgänge“ kann Ihre Firma in einem kurzen Zeitraum verkraften?
Und wenn Sie es sich darüberhinaus zur Regel machen, sich mit Mitarbeitern nach Möglichkeit im Streit zu trennen, züchten Sie Personen, die „draussen“ Stimmung gegen Sie machen.
Wieviel Geld gibt Ihre Marketingabteilung aus, um das Gegenteil zu erreichen?


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eule
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